Graffiti – die angeblich nicht öffentliche Kunst?!
Diese Zeilen sind nicht dahin gehend zu verstehen, dass der Autor Sachbeschädigung und Schmierereien gutheißt.

Street Art/Urban Art und Graffitis werden zunehmend von den Galerien und Museen wahrgenommen und teilweise schon erfolgreich vermarktet.
Man sollte aber dringendst unterscheiden zwischen – zugegeben etwas provozierend ausgedrückt – »pigmentbehaftetem Harndrang« auf Hauswand (ein ständiges Ärgernis für Anwohner und Hausbesitzer) und gesprayten Werken auf vorher angefragten bzw. zur Verfügung gestellten Flächen. Eine Einwilligung vorausgesetzt ist der künstlerischen Freiheit kaum Grenzen gesetzt; letztgenannten Bereich möchte ich unterstützen.

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»Graffiti Battle 2014« • Lange Str. auf Höhe der Richardstr. (S-Bahn Haltestelle Do-West)
– eine Initiative des Jugend- und Kulturcafé Rheinische Str. in Zusammenarbeit mit u.a. den Urbanisten, dem Graffitiverein Dortmund und der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer

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»Der Graffiti-Hinterhof« – zwischen Lange Str. 57 (Eingang 1 zum Hinterhof) und Falkenstr. 6 (Eingang 2 zum Hinterhof)

"Das internationale Aushängeschild ist der britische Street Artist Banksy, der mit seinem Film »Exit Through the Gift Shop« gerade weltweit die Kinosäle gefüllt hat. Banksys Werke sieht man vor allem an Hauswänden in London, das wie Paris schon lange eine Hochburg der Street Art ist. Doch nirgendwo gibt es derzeit so viele und so vielfältige Zeugnisse der jungen Kunstrichtung wie in Berlin. Spezielle Reiseführer zu dem Thema sind inzwischen vergriffen." (Berliner Morgenpost vom 13.07.2011)